Foto der Rügener Küste mit bewaldeter Steilküste
 

Kohl


Lieber Kohl essen als Kohl reden


Die Halbinsel Wittow ist das traditionelle Kohlanbaugebiet auf Rügen. Das Meeresklima sorgt selbst in trockenen Sommern für frischen Tau auf den Pflanzen. Und auf dem fruchtbaren Boden gedeihen kräftige, feste und lange haltbare Kohlköpfe. Egal, ob Weiß- oder Rotkohl, ob Wirsing-, Blumen- oder Rosenkohl: wer Wittower Kohl kennt, dem läuft schon beim Gedanken an die leckeren Gerichte das Wasser im Munde zusammen. Wie wäre es mit deftiger Kohlroulade oder Boddenzander im Wirsingmantel oder einem Wildgericht auf Rotkohl?


Längst haben Kohlgerichte ihren Ruf als „Arme-Leute-Essen“ verloren. Ihren Ruf als gesundes und vitaminreiches Gemüse aber nicht. Kohl ist reich an Beta-Karotin und Vitamin C. 100 Gramm Wirsing decken den Tagesbedarf an Folsäure. 100 Gramm Grünkohl enthalten mehr Eisen als ein vergleichbares Schweinekotelett und fast genauso viel Calcium wie ein Glas Milch.


Früher wurden Kohlblätter zur Wundheilung aufgelegt. Auch kam das Gemüse bei Entzündungen des Magen-Darm-Traktes zum Einsatz. Schon Wilhelm Buschs Witwe Bolte wusste, was gut ist:


Eben geht mit einem Teller
Witwe Bolte in den Keller,
Daß sie von dem Sauerkohle
Eine Portion sich hole,
Wofür sie besonders schwärmt,
Wenn er wieder aufgewärmt.                         


Witwe Bolte liebte also Sauerkohl. Was sie nicht wusste: Die Milchsäurebakterien im Kohl sind es, die ihr Immunsystem stärken und sich positiv auf die Darmflora auswirken. Und Max und Moritz? Die haben es auf ihre Brathühnchen abgesehen, sich um Kopf und Kragen geredet und ihre Streiche nicht überlebt. Witwe Bolte hingegen soll sich auch heute noch bester Gesundheit erfreuen. Kohl sei Dank.


 


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