Foto der Rügener Küste mit bewaldeter Steilküste
 

Gesund pflegen


Das „Weiße Gold“ von Rügen auf der Haut


Sie ist schneeweiß und äußerst feinkörnig: die Rügener Heilkreide. Ein vollkommen reines und geruchloses Naturprodukt: Calciumcarbonat.


Entstanden ist die Kreide aus Muschelschalen, die vor Jahrmillionen den Meeresboden bedeckten. Auf Rügen wird „das weiße Gold“ im Tagebau gewonnen. Unweit von Sassnitz.


Sassnitz war auch die erste Stadt, in der die Kreide zu Heilzwecken eingesetzt wurde. Das war im Jahre 1910. Zwanzig Jahre später dann auch der wissenschaftliche Nachweis der hervorragenden Wirkung der Heilkreide auf den Menschen. 1972 musste die Kreideanwendung in Sassnitz aus technischen Gründen bis Anfang der 90er Jahre unterbrochen werden. Seitdem hat die Rügener Heilkreide ein erfolgreiches Comeback im Therapiebereich, aber auch in der Wellness- und Beautybranche.


Was die Rügener Heilkreide auszeichnet, ist ihre hervorragende Eigenschaft, Wärme zu speichern. Ideal zur Therapie von Rheuma, Gelenkentzündungen, Arthrosen, Ischias Neuralgien oder Hauterkrankungen. Kreidebäder und –packungen helfen bei der Schmerzlinderung und regen den Stoffwechsel sowie die Durchblutung an.


Im Wellness- und Beautybereich wird Rügener Heilkreide vor allem in der Hautpflege eingesetzt. Die feinkörnige Mixtur aus Wasser und Kreide schmeichelt der Haut und ist äußerst beliebt als Gesichts- und Körper-Peeling. Wer sich wie neu geboren fühlen will, sollte das unbedingt ausprobieren. Viele Hotels und Pensionen auf der Insel bieten diesen inseltypischen Service an.


Therapeutische Kreideanwendungen werden wie Moor- oder Fangopackungen von den Krankenkassen anerkannt.


Sie brauchen also keine Angst davor zu haben, bei den Rüganern in der Kreide zu stehen.


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