Foto der Rügener Küste mit bewaldeter Steilküste
 

Sanddorn


Die Zitrone des Nordens


„Hoch stand der Sanddorn am Strand von Hiddensee…“ Eine Zeile aus dem unvergessenen Nina-Hagen-Lied „Du hast den Farbfilm vergessen“. Sanddorn wächst aber nicht nur am Strand von Hiddensee. Er liebt alle mageren küstennahen Böden, auch die auf der Insel Rügen. Sanddorn - eine Wildpflanze aus der Familie der Ölweidengewächse.


Am Kap Arkona wird der Strauch in einer Plantage kultiviert. Sechs bis acht Jahre dauert es bis zur ersten Ernte. Auch deshalb ist Sanddorn ein relativ teures Naturprodukt.


Nicht ohne Grund wird die Sanddornbeere „Zitrone des Nordens“ genannt. Mühsam wird die sehr saure Frucht aus den dornenbesetzten Büschen geerntet. Je nach Sorte übersteigt der Vitamingehalt des Sanddorns den der Zitrone oder Orange um ein Vielfaches. Nur Hagebutten liegen noch darüber. 


Sanddorn wird aber nicht nur als Saft, Nektar oder Likör angeboten, auch als Gelee, Öl, Seife oder Creme. Das Vitamin E dringt tief in die Hautzellen ein, beugt der Hautalterung vor und wirkt in Verbindung mit Beta-Karotin als natürlicher UV-Filter. Der ist auch wichtig, denn Rügen und Hiddensee zählen zu den sonnenreichsten Regionen Deutschlands.


Sanddorn ist auch gut für die Augen. Warum sonst werden die gelb- bis orangerot leuchtenden Büsche so oft fotografiert. Hauptsache: Sie haben den Farbfilm nicht vergessen.


 


Gesundheitskalender
Gesundheit Aktuell
Aktuelle Termine zum Thema "Gesundheit".
Spezielle Angebote
    Lesetipps
    Gesundheit aktuell
    Rugard Apotheke
    Allergien lindern und verhindern!